Familientherapie

Eine Familientherapie kann dann unterstützen, wenn mindestens ein Mitglied der Familie, - insbesondere Kinder - von ungelösten Konflikten, schwierigen Umständen/Ereignissen oder Veränderungen betroffen sind.

 

Kinder haben feine Antennen für das Befinden ihrer Eltern, die Qualität der Beziehungen innerhalb der Familie und für die Stimmigkeit des Verhaltens oder der Worte der Eltern. Oft reagieren sie auf die Belastungen mit psychosomatischen Beschwerden oder entwickeln eine körperliche oder psychische Erkrankung.

 

Immer wieder arbeite ich auch mit Familien, deren Kinder bereits erwachsen sind. Aktuelle Probleme im Umgang miteinander oder Kontaktabbrüche können auf frühere ungelöste Konflikte hinweisen. Es wirkt entlastend und heilsam für diese Familien sich den "alten" Themen in einem sicheren Rahmen zuzuwenden. Im Zentrum steht die Frage, wie die Beziehungen jetzt gestaltet werden können, damit Frieden in die Familie einkehren kann.

 

Belastungen können zum Beispiel sein:

  • schwierige Lebensumstände (Geburt eines Geschwisterkindes, Umzüge, Schulwechsel, Pubertät, Arbeitslosigkeit, voll berufstätige oder alleinerziehende Eltern, Unfall, Verlust/Tod wichtiger Bezugspersonen),
  • sich wiederholende Streitsituationen zwischen Familienmitgliedern (Konflikte, unterschiedliche Bedürfnisse, Eheprobleme, Scheidung, getrennte Eltern),
  • frühe Traumatisierungen,
  • psychische oder physische Erkrankungen eines Elternteils oder eines Kindes
  • Kontaktabbrüche innerhalb der Familie
  • Nicht mehr miteinander reden können
  • Sich in der Familien nicht wohlfühlen können

In einer Familientherapie bekommen alle Beteiligten gleichmäßig Raum und Zeit, die eigene Perspektive, Bedürfnisse und Wünsche einzubringen. Dadurch gewinnen alle Mitglieder der Familie neue Informationen. Missverständnisse können aufgedeckt, Verletzungen angesprochen werden. Ich unterstütze Sie dabei, dass Sie als Familie gemeinsam Lösungen für die anstehenden Veränderungen (er)finden.